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Schutz durch Feuerbeschau

Mit 18.2.2012 ist das neue Steiermärkische Feuer- und Gefahrenpolizeigesetz in Kraft getreten. Hierin sind die Gemeinden auch weiterhin verpflichtet Feuerbeschauen und Nachbeschauen durchzuführen.

So sind die Feuerbeschauen regelmäßig alle 4 Jahre bei besonders brandgefährdeten Anlagen Pflicht. Als „besonders brandgefährdete Anlage“ gelten Beherbungsstätten mit mehr als 10 Betten sowie Gaststätten, Tanzlokale, Theater, Kinos und Versammlungsstätten, jeweils mit einem Fassungsraum von mehr als 50 Personen, weiters Krankenanstalten, Pflegeheime oder
Wohnaltenheime, Betreuungszentren für Menschen mit Behinderung, Bäder, Schulen oder Kindergärten, Hochhäuser, Garagen ab 1.000 m² Nutzfläche, Verkaufsstätten ab 800m² Verkaufsfläche, bestimmte Gewerbe- und Industriebetriebe, aber auch landwirtschaftlich genutzte Gebäude ab einer gewissen Größe. Grundsätzlich kann die regelmäßige Überprüfung nicht besonders brandgefährdeter baulicher Anlagen wie Einfamilienhäusern entfallen. Es ist aber darauf hinzuweisen, dass Feuerbeschauen jedenfalls unverzüglich bei offenkundiger Brandgefahr und offenkundigen Missständen auch weiterhin bei allen Gebäuden und baulichen Anlagen seitens der Gemeinde durchgeführt werden müssen. Anlass für so eine Feuerbeschau kann hier eine feuerpolizeiliche Mängelfeststellung durch den zuständigen Rauchfangkehrer bei der jährlichen Überprüfung der Heizanlage sein. Die Gemeinde ist durch das Gesetz auch unmissverständlich aufgefordert, per Bescheid festgestellte Mängel, die die Brandsicherheit gefährden, auf ihre fristgerechte und ordnungsgemäße Behebung zu kontrollieren. Auch die angeordneten Mängelbehebungen der letzten Jahre sind durch eine entsprechende Feuerpolizeikommission zu überprüfen und aufzuarbeiten. Die künftigen Feuerbeschauen dienen somit auch weiterhin dem vorbeugenden Brand und Gefahrenschutz in unserer Stadt. Wir möchten Sie damit an Ihre Pflicht erinnern, nach Möglichkeit und Zumutbarkeit das Entstehen eines Brandes oder einer örtlichen Gefahr zu verhindern und alles zu unterlassen, was die Ausbreitung eines Brandes oder einer örtlichen Gefahr begünstigt sowie deren Bekämpfung erschwert.

Auskünfte erteilt gerne:
Abteilung Baudirektion/ Feuerpolizei,
Robert Strini, Tel.: 03862/22501-1709.

Quelle: Amtsblatt Kapfenberg

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